Telekommunikation mit den Göttern

von Dieter Vogl


Konnten unsere Vorfahren mit den Göttern kommunizieren? Hatten die Schöpfer der Menschheit ihren auserwählten Völkern Gerätschaften hinterlassen, mit denen sie mit ihnen Kontakt aufnehmen konnten? Könnte die Bundeslade so ein Gerät gewesen sein? Die Frage muß mit Ja beantwortet werden, denn eine ganze Reihe von prähistorischen Sagen, Mythen und Legenden enthalten Schilderungen von sonderbaren Gerätschaften, die den Eindruck erwecken, daß die vorsintflutlichen Redakteure in diesen Berichten eine ganz moderne Technik beschreiben. Technische Apparate, die trotz ihrer vereinfachten Darstellung an Fernsprechanlagen, Computer oder Telekommunikationsgeräte erinnern. Wie aber kommen derartige, in der einfachen Sprache der damaligen Menschen als Zauberspiegel oder als sprechende Edelsteine beschriebenen Utensilien in die Mythen? Was steckt hinter diesen phantastisch anmutenden und als Märchen eingestuften Erzählungen?

In der Wissenschaft werden in aller Regel derartige Tradierungen als Umschreibungen betrachtet, die angeblich nichts mit der Realität zu tun haben und lediglich in der Phantasie ihrer Urheber existieren. Dementsprechend übergehen sie solcherlei Berichte ohne sie eines Blickes zu würdigen. Jeder der sich mit grenzwissenschaftlichen Phänomenen, dem Bermuda-Dreieck oder mit einer der vielen anderen ungelösten Erscheinungen beschäftigt, wird als Illusionist betrachtet, der zwischen Fiktion und Realität nicht mehr unterscheiden kann. Die Themen und Quellen der Präastronautiker gehören dabei in deren Augen ebenfalls in jene Kategorie, die von der wissenschaftlichen Elite mit Humbug, fauler Zauber oder Nonsens umschrieben wird. Nonkonformisten, gleich welcher Richtung sie auch angehören, sind davon nicht ausgenommen. So zumindest ist der allgemein übliche Tenor in wissenschaftlichen Kreisen, wenn man auf derartige Berichte verweist.

Was soll man aber von einem Phänomen halten, das nachweislich rund um die ganze Welt in allen Mythen vorhanden ist und das demnach in der Phantasie unzähliger Verfasser in gleicher Weise die Runde gemacht hat?

Biblische Berichte

Neben Berichten in den Mythen, tauchen diese Gerätschaften besonders exakt beschrieben im Alten Testament auf. Und hier stehen sie im direkten Zusammenhang mit den ÄLoHI'M. Jenen Wesen, von denen in nonkonformistischen Kreisen vollkommen richtig vermutet wird, daß sie die Angehörigen einer menschenähnlichen, aber dennoch extraterrestrischen Rasse waren. Und von denen ebenfalls angenommen werden darf, daß sie in grauer Vorzeit durch genetische Manipulationen den Menschen nach ihrem Bilde erschaffen haben. Dabei ist ebenfalls zu vermuten, daß sie den Menschen jene technischen Geräte hinterließen, mit denen sie mit ihnen, wann immer sie wollten, kommunizieren konnten.

Der Clan der Wächter

Der Sohar berichtet, daß diese Geräte, zu denen auch die Bundeslade gehört hat, auf Befehl JHWHs im Stiftszelt hinterlegt wurden. Niemand durfte sie berühren und sie mußten deshalb ganz besonders bewacht werden. Nur MoSchä'H [Moses] und die Söhne LeWI’s [Levi] waren ermächtigt, sich in ihrer Nähe aufzuhalten oder gar mit ihnen in direkten Kontakt zu kommen. Vorzugsweise kräftige Männer, von denen keiner jünger als 30 und keiner älter als 50 Jahre alt sein durfte, kamen für diese ehrenvolle Aufgabe in Betracht. Männer also, die in der Blüte ihres Lebens standen.

Betrachten wir uns diese Geräte näher, die diese ausgewählten Männer unter Einsatz ihres Lebens zu bewachen hatten, dann besteht wohl kein Zweifel mehr daran, dies geht vor allem aus den Schilderungen selbst hervor, daß es sich um technische Apparate gehandelt hat. Und daß diese Geräte einer besonderen Bewachung bedurften, ergibt sich schon alleine daraus, daß extraterrestrische Besucher nur begrenzte Mittel und nur einen begrenzten Nachschub an technischen Ressourcen zur Verfügung hatten. Daß sie deshalb für die Bewachung nur ausgewählte, ganz besonders vertrauenswürdige und auf sie eingeschworene Personen einsetzten, ist durchaus verständlich. Und wer war vertrauenswürdiger als die Sippe LeWI’s [Levi], der Clan jener, die seit Anbeginn des Auszugs aus Ägypten die Priester des Volkes Israel und dadurch die bevorzugten Diener der ÄLoHI'M waren.

Was leisteten die Geräte

Was aber konnten die Gräte besonderes leisten, was bei uns den Eindruck entstehen läßt, daß es sich um Kommunikationsgeräte gehandelt hat. Lesen wir im Sohar nach. Es heißt dort: "»Und schaue und tue nach ihrer Gestalt, die dir gezeigt wird auf dem Berge«. Es ist das Geheimnis des nicht leuchtenden Spiegels, der alle Bilder in sich zeigt; drinnen sah Moses jedes einzelne Bild in seiner Richtigkeit, wie in einer Glasglocke, welche alle Bilder sichtbar macht."

 

War der Spiegel ein Monitor, Fernsehgerät oder Bildtelefon?

War der Spiegel, »der alle Bilder in sich zeigt«, eine Art Monitor, Fernsehgerät oder gar ein Bildtelefon? War die »Glasglocke, die alle Bilder sichtbar macht«, eine Bildröhre? Hatten die Männer der Leviten Geräte zu bewachen, die den ÄLoHI'M zur Kommunikation mit Moses dienten?

Es hat fast den Anschein. Denn liest man den Sohar unter dieser Prämisse aufmerksam, dann wird deutlich, daß er nicht nur über die Gerätschaften selbst zu berichten weiß, sondern uns auch darüber informiert, mit wem alles unsere Altvordern mit diesen Geräten Kontakt aufnehmen konnten. Im Sohar heißt es: "So steht jener Punkt in der Mitte und alle Arten der Ausbreitung umringen ihn. Die erste: Das Haus des Heiligtums, alle jenen Gemächer und Hallen mit all ihren Einrichtungen, Jerusalem, die ganze Stadt innerhalb der Mauern. Die zweite Ausbreitung: das ganze Land Israel, das Heiligkeit trägt. Die dritte Ausbreitung; die ganze übrige Erde, der Wohnkreis aller Völker. Und der Ozean umschließt das Ganze. Es ist das Geheimnis der Kreise im Auge, welche den Mittelpunkt umgeben, der eigentlich das Sehen des ganzen Auges bildet."

Ist dies eine Darstellung von Interstellare Kommunikation?

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War der »Punkt in der Mitte der Ausbreitung« eine Art Sendezentrum? War die ganze Anlage eine Art Funk- oder Fernsehanlage für visuelle Kontakte? Wurden hier Frequenz-, oder Empfangsbereiche geschildert, die, je nach eingestellter Wellenlänge, vom Benutzer der Anlage zu erreichen war? Wurde mit dem »umschließenden Ozean« der Äther, das Medium der Radiowellen, gemeint?

Sogar die Fähigkeit zur interstellaren Kommunikation wird im Sohar im Zusammenhang mit diesen höchst wundersamen Geräten beschrieben. Zumindest jedoch wurde Moses darauf aufmerksam gemacht, daß man die Schönheit des Planeten Erde in seiner Gesamtheit erst dann sehen wird, wenn das Stiftszelt fertig und alle Geräte darin untergebracht sind. "Deshalb steht geschrieben: »Schön ragende Freude der ganzen Erde«. »Schön« diese Schau der Wonne des Alls, [...] Und merke: Die Schönheit der Welt und die Schau der Welt werden nicht früher in der Welt sichtbar, bis die »Wohnung« gebaut und errichtet ist und die Lade in das Heiligtum eingezogen. Von der Stunde an wird alles in der Welt sichtbar ..."

Und noch ein Punkt verdeutlicht uns, daß es sich bei diesen Geräten im Stiftszelt um Kommunikationsgeräte gehandelt haben muß, denn als MoSchä'H [Moses] und die Leviten alle Anweisungen JHWHs befolgt hatten, das Stiftszelt vollständig eingerichtet war, begann die Lade zu sprechen, wenn man einen Kontakt mit den himmlischen ÄLoHI'M wünschte. Im Sohar heißt es dazu: "Ist man aber dorthin gekommen, dann beginnt die Lade zu sprechen."

Jene Menschen, die dieses Wunder miterlebt haben, müssen nicht schlecht überrascht gewesen sein, denn die Psalmen berichten unter 48,6: "Sie, sie sahen, ebenso staunten sie, wurden ratlos, wurden übereilt." Es stellt sich abschließend die Frage: Gab es zu Zeiten unserer Vorfahren schon eine globale Möglichkeit der Kommunikation? Im ersten Moment klingt diese Vermutung sehr unwahrscheinlich, aber wie sollte man die Texte der Mythen anders deuten?


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