Editorial Heft 34


Liebe Mitglieder, liebe Freunde, liebe Leser,

wir schreiben das Jahr 2000 und wir können wohl mit Fug und Recht sagen, dass wir in den vergangenen Monaten eine ganze Reihe von neunen Freunden gewonnen haben. Die Mitteilungen der Giordano Bruno Gesellschaft hat einen Bekanntheitsgrad erreicht, der noch nie so hoch war. Unter diesen Voraussetzungen geht man gerne in ein neues Jahr. Aber wie so oft: Es ist nicht alles Gold was glänzt.

Immer noch fehlt es uns an kompetenten Autoren, die über die Paläo-SETI-Hypothese schreiben und es hat sich in der Vergangenheit sehr deutlich gezeigt, dass viele unserer Mitglieder recht gerne unsere Mitteilungen der Giordano Bruno Gesellschaft beziehen, aber letztlich doch nicht weiter am Erfolg unseres Blattes mitarbeiten wollen. Unverständlich, denn viele unserer Mitglieder haben bereits Bücher publiziert und schreiben ja auch für andere Zeitschriften. Und so stellt sich die Frage, warum man in einer Gesellschaft Mitglied ist, wenn man diese nicht wenigstens ansatzweise als geistige Heimat betrachtet.

Nun wäre der Giordano Bruno Gesellschaft schon damit geholfen, wenn einige Mitglieder ihren jährlichen Mitgliedsbeitrag pünktlich bezahlen würden, denn auch wenn sie die Mitteilungen der Giordano Bruno Gesellschaft quasi kostenlos monatlich bekommen, fallen doch Verwaltungskosten auch in einer kleinen Gesellschaft an. Es müssen beispielsweise Briefmarken, Briefpapier, Disketten oder etwa Farbkassetten für den Drucker gekauft werden. Alleine die Herstellungskosten der Mitteilungen der Giordano Bruno Gesellschaft sind zwei Mal so teuer, als jedes einzelne Mitglied übers Jahr gesehen an Mitgliedsbeitrag bezahlt.

So freuen wir uns umso mehr, dass wir dennoch einige Mitglieder haben, die in der Vergangenheit in erheblichem Maße Anteil an der inhaltlichen Ausgestaltung unseres Blattes hatten. Und selbstverständlich möchten wir uns bei ihnen und bei allen anderen Autoren recht herzlich für die fruchtbare Zusammenarbeit im vergangenen Jahr bedanken. Einen besonderen Dank möchten wir jenen Aussprechen, die uns mit Spenden unterstützten. Hätten wir beispielsweise keinen Sponsor, dann wäre uns es gar nicht möglich, monatlich zu erscheinen und wir müssten uns damit begnügen, alle drei Monate mit einem Heft herauszukommen.

Auch wenn es das eine oder andere Mal in der Vergangenheit zu Missverständnissen kam oder nicht alles so geklappt hat wie wir uns dies vorstellten, können wir doch insgesamt auf ein Jahr zurückblicken, das für die Mitteilungen der Giordano Bruno Gesellschaft recht erfolgreich war und wir alle sind guter Hoffnung, dass es auch dieses Jahr so sein wird. In diesem Sinne:

 

Herzlichst, Ihr Dieter Vogl


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