"Darwins Irrtum" wirft Fragen auf

von Dieter Vogl


Laut Verlagstext geht Dr. Zillmer davon aus, dass die Erde noch jung ist. Dabei geht Dr. Zillmer davon aus, dass die Oberfläche des  Planeten Erde nicht älter als 6000 Jahre ist.

Ich bin dieser provokativen Frage nachgegangen und habe festgestellt, dass zumindest einige der von Dr. Zillmer aufgestellten Postulate so nicht stimmen können.

Geologische Fakten, die ich anhand der toskanischen Küste überprüft habe, belegen dabei, dass die Erdkruste an der italienischen Westküste mit Sicherheit viele Millionen Jahre alt sein muss.

   
Mit diesem Schiff wurde die Exkursion, die uns die toskanische Küste entlang führte, unternommen.
   
I
Interessierte Exkursionsteilnehmer betrachten sich an den unterschiedlichsten Stellen die geologischen Formationen aus der Nähe. Die italienische Küste stellt hier eine wahre Fundgrube dar.
Deutlich sind die einzelnen Sedimentschichten voneinander zu unterscheiden.
Man erkennt am Verlauf der einzelnen Gesteinsschichten, wie die Ausläufer einzelner Sedimentschichten durch den Druck im Erdinneren gefaltet wurden. Ein Impakt könnte derartiges nicht vollbringen oder hervorrufen. Wie die nachfolgenden Bilder zeigen, ist die gesamte Küste der Toskana ein deutlicher Beweis dafür, dass die Erde wesentlich älter als 6000 Jahre ist.
Denn es ist eine Tatsache: Um nur eine einzige einer solchen Schicht zu bilden, werden unzählige Schalentieren benötigt. Die große Anzahl an Schalentieren kann aber gar nicht zur selben Zeit gelebt haben...
Ausgehend von der Generationenfolge müssen Jahrmillionen vergehen um eine solche Masse von Tieren hervorzubringen.
Die Farbgebung der Gesteinsschichten belegen außerdem, ...
dass vollkommen unterschiedliche Tier- uns Pflanzenarten ...
an der Gesteinsbildung beteiligt waren. Alle diese Tier- und Pflanzenarten können ...
gar nicht, selbst wenn man einen Impakt voraussetzen würde, ...
nebeneinander existiert haben. Insbesondere dann muss man zu diesem Schluss kommen, wenn man voraussetzt, welche biologische Masse für eine einzige Sedimentschicht benötigt werden. Ich kommen nun zu der Überzeugung, dass ein Impakt nicht an der Gesteinsbildung beteiligt gewesen sein kann. Zumindest nicht in dem Umfang, der nötig wäre, um damit alle Gesteinsformationen zu erklären.

Sicherlich enthält Dr. Zillmers Buch hervorragende Ansatzpunkt, die schwerwiegende Fragen aufwerfen, doch sind die meisten dieser Fragen mit den herkömmlichen Erkenntnissen der Wissenschaft zu beantworten.


Copyright © by Giordano Bruno Gesellschaft, Dieter Vogl und  DIVOMA-Soft

Fotos © by Dieter Vogl