Als das Raumschiff "Athena" die Erde kippte

Besprochen von Dr. Horst Friedrich


In seinem 91. Lebensjahr stehend, nimmt Kurt Schildmann es als Autor noch gut mit seiner Enkelgeneration auf. Dieses voluminöse Werk (zu einem fast geschenkten Preis!) kann man als so etwas wie die Krönung seines Sprachforscher-Lebenswerkes ansehen. Obwohl kein Angehöriger des akademischen Establishments, dürfte er wohl als einer der größten Sprachforscher unseres Jahrhunderts zu bezeichnen sein.

Schildmann hatte 1974 die Indus-Schrift, an der sich ungezählte Forscher die Zähne ausgebissen hatten, entziffert und als Sanskrit gelesen. In der Fachwelt herrscht derob noch jetzt staunendes Schweigen. Aber eigentlich noch spektakulärer: Er entzifferte danach auch noch beschriftete Objekte aus der berühmt-berüchtigten Crespi-Collection (Cuenca/Ecuador), aus der umstrittenen Burrows Cave (Illinois/USA), und – um alledem noch die Krone aufzusetzen – aus westeuropäischen Fundstätten wie dem ebenso berühmt-berüchtigten Glozel (Frankreich) als in einer Variante der Indus-Schrift geschriebener Sanskrit.

Schildmanns dogmenstürmendes Fazit: Wie heute die westliche Zivilisation, war vor einigen Jahrtausenden (vor vernichtenden Kataklysmen, die in den Inschriften erwähnt sind!) die Hochkultur Alt-Indiens weltweit aktiv, kolonisierend und kulturbringend. Mit anderen Worten: Schildmanns Entdeckung (und es sieht so aus, als hätte alles seine Richtigkeit) stellt eine echte Sensation dar! Und die Anhänger der Präastronautik und Paläo-SETI-These werden sich freuen: Schildmann glaubt bei seinen Entzifferungen herausgelesen zu haben, daß diese einstige Welt-Hochkultur von einer extraterrestrischen Super-Zivilisation gesteuert wurde, die im Besitz von Riesenraumschiffen und Basen auf dem Mond war. Alles in allem: eine höchst spannende und aufschlußreiche Lektüre!

 

Autor: Kurt Schildmann

Seiten: 362

Verlag: CTT

ISBN: 3-933817-15-3