Das Stargate-Phänomen

Buchbesprechung von Dieter Vogl


Soeben erschien im König-Verlag das neue Buch der A.A.S.-Referentin Gisela Ermel. Will man das Buch der Autorin, dass den Aufmerksamkeit erregenden Titel "Das Stargate-Phänomen" trägt, in aller Kürze einordnen, dann müsste man es mit der schmeichelhaften Floskel "wichtiges Buch" belegen. Dieses Wortblümchen würde aber auch nicht annähernd, obwohl es durchweg zutrifft, die Wichtigkeit dieses Buches umschreiben, das es für die Paläo-SETI-Forschung aufgrund der darin enthaltenen Fakten zweifelsfrei darstellt.

Indem sich die Autorin mit ihrem Buch auf Spurensuche nach einer offensichtlich schon sehr lange bekannten "uralten und phantastischen Fortbewegungsart" begibt, befindet sie sich auf dem allerbesten Wege, die wissenschaftliche Erforschung der Vergangenheit in eine ganz neue Richtung zu lenken. Dabei bewegt sie sich auf der Suche nach Teleportationsgeräten, Materietransmitter und den damit verbundenen Phänomenen, mit ihrer äußerst beachtenswerten 300-Seiten-Arbeit auf einem ungemein hohem Niveau, das der Paläo-SETI-Forschung alle Ehre macht. Anhand der in ihrem Werk aufgeführten Indizien ist die Autorin in der Lage, die Frage, ob die Erde in ihrer Vergangenheit tatsächlich Besuch von Vertretern einer kosmischen Intelligenz hatte, zu einem Großteil zu beantworten. Ein erfreulicher Aspekt, denn diese Frage beschäftigt die Paläo-SETI-Forschung nun schon seit vielen Jahren.

Mit ihrem Buch trägt die Autorin gekonnt eine Fülle von nahezu unanfechtbaren Indizien für diesen großen Themenkomplex zusammen. Gesondert betrachtet stellen diese Indizien noch keinen Beweis dar, aber in ihrer Gesamtheit und vor allem weil sie rund um den Globus in allen Überlieferungen zu finden sind, ergeben sie im wahrsten Sinne des Wortes eine lückenlose Beweiskette. Zwar könnte man mit den einzelnen Indizien noch lange keinen Prozess gewinnen, aber in dieser kompakt vorgestellten Fülle gesehen, stellen diese Indizien eine nahezu erdrückende Beweislage dar. Und die von Gisela Ermel zusammengetragenen Fakten sprechen für die These, dass die Erde in der Vergangenheit ganz einfach von einer fremden Intelligenz besucht worden sein muss.

Natürlich sind, vor allem aus wissenschaftlicher Sicht, die alten Überlieferungen in alle Richtungen interpretierbar. Aber die Autorin versteht es immer wieder, die Fakten für sich und für die Paläo-SETI-These sprechen zu lassen. So gesehen ist dieses Buch, abgesehen davon, dass es gut lesbar und leicht verständlich ist, dann auch in der Tat ein ungemein wichtiges Buch, denn ohne die darin vorgetragenen Sachverhalte und mit den durchdacht konstruierten Rückschlüssen, würde dem präastronautischen Weltbild ein wichtiges Glied in der allgemeinen Beweisführung fehlen.

Das Buch "Das Stargate-Phänomen" von Gisela Ermel ist eines der wenigen Highlights auf dem weiten Feld der Paläo-SETI-Forschung, denn es schließt eine klaffende Lücke, die zwar schon von einigen Autoren ansatzweise angedacht, aber noch niemals so brillant und sachkundig zu Ende gedacht wurde. Und weil das Buch tatsächlich zwingende Ansatzpunkte für die Existenz und den Besuch fremder Intelligenzen in der irdischen Vergangenheit liefert, gehört es meiner Ansicht nach zu jenen Büchern, die jeder Paläo-SETI-Forscher, aber auch jeder Prä-Astronautik-Begeisterte unbedingt kennen muss. Ein Buch, das jedem Paläo-SETI-Interessierten mit den allerbesten Empfehlungen ans Herz gelegt werden kann.

 

König Communication / DM 39,80 / ISBN 3-934673-04-X