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Die Mars-Apokalypse Besprochen von Nicolas Benzin |
Im ersten Kapitel seines neuen Buches setzt sich der Autor Dieter Vogl mit der Mars-Geologie auseinander, stellt aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse vor und unterzieht diese einer eigenen Interpretation. Dabei wird auch die Möglichkeit des einstigen Vorhandenseins von Leben auf dem Mars diskutiert. Die ablehnende Haltung der traditionellen Wissenschaft gegenüber der Entwicklung von intelligentem Leben auf anderen Planeten und einem einstigen Kontakt der Planetarier untereinander wird durch stichhaltige Gegenargumente kritisiert.
Für Dieter Vogl stellt die Marsoberfläche, wie sie sich heute darbietet, das Ergebnis einer künstlich ausgelösten Katastrophe dar.
Im zweiten Kapitel analysiert der Autor apokryphe Texte über Kriege. Im Verlauf des dritten Kapitels entwickelt Vogl, hauptsächlich gestützt auf biblische Dokumente, folgenden Ablauf der Dinge: Bei einem kosmischen Krieg wurde eine marsianische Zivilisation vollständig ausgelöscht und die Planetenoberfläche unbewohnbar. Sämtliches Leben war zum Sterben verurteilt. Einer großen Zahl von Marsianern gelang jedoch die Flucht von ihrem Heimatplaneten und machte sich auf die Suche nach einer neuen Wohnstatt. Ihre Wahl fiel dabei auf unsere Erde. Eine ÄLoHI’M genannte Gruppe sollte dabei die Ankunft vorbereiten. In der Bibel als Strafgericht beschriebene Vorgänge könnten die Vernichtung von Menschen beschreiben, damit die Außerirdischen ungehindert bereits besiedeltes Land in Besitz nehmen konnten. Auch der Text der Offenbarung wird vom Autor nicht als weit in die Zukunft hinein gerichtete Prophezeiung angesehen, sondern als Bericht über bereits vergangene Ereignisse ausgelegt. Der Prozeß einer Umdeuten der Angreifer in Kultbringer und Götter sei erst später erfolgt, wobei der Aspekt eines jederzeitigen Strafgerichts bei Nichtbefolgung der "göttlichen" Anweisungen im Gedächtnis der Völker verhaftet blieb.
In den Kapiteln vier bis fünf stellt Dieter Vogl Wortbetrachtungen zum Schöpfungsbericht der Bibel an. Dabei führt uns der Autor vor Augen, daß Übersetzungen immer auch Interpretation bedeutet - und diese ist im Fall der Übersetzungen biblischer Texte aus dem Hebräischen meist abhängig von der jeweiligen religiösen Einstellung des Übersetzers. Man darf dabei nicht vergessen, daß die meisten dieser Übersetzungen von den großen Kirchen in Auftrag gegeben worden sind. Nähert man sich den biblischen Texten als religiös nicht gebundener Philologe, so kann man erstaunliche Dinge selbst aus einzelnen Wörtern ableiten.
Zahlreiche Wort-Übersetzungen einzelner Bibel-Ausgaben werden in Tabellen vorgestellt und kritisiert. Es wird deutlich, daß nicht nur Theologen durch fehlerhafte Übersetzungen auf eine falsche Spur geführt werden, sondern auch die Paläo-SETI-Forscher, sofern sie die biblischen Texte nicht im Original lesen können.
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Titel: Die Mars-Apokalypse Autor: Dieter Vogl Verlag: EFODON e.V. ISBN: 3-932539-15-X |